

Der
Experte
Unser Gartenfachberater Michael Gilewsky ist für Euch da, wenn im Garten Fragen auftauchen oder etwas nicht so läuft wie geplant. Egal ob Pflanzenschutz, richtiger Schnitt, Schädlinge, Fruchtfolge oder die passende Sortenauswahl – Michael hilft praxisnah und verständlich weiter.
Als Gartenfachberater unterstützt er nicht nur einzelne Gartenfreunde, sondern auch den Vorstand und den Verein insgesamt. Sein Ziel ist es, naturgemäßes und umweltgerechtes Gärtnern zu fördern und Wissen weiterzugeben, das im Alltag wirklich hilft.
Zu seinen Aufgaben gehören unter anderem:
Gartenfachberater arbeiten ehrenamtlich für den Verein. Viele bringen bereits solides Fachwissen mit. Oft sind es auch Gartenfreunde, deren Parzellen besonders gepflegt und vorbildlich angelegt sind und die Lust haben, ihr Wissen zu vertiefen und weiterzugeben.
Ideal ist die enge Zusammenarbeit mit dem Vorstand. So kann der Fachberater frühzeitig beraten, Entscheidungen begleiten und bekommt gleichzeitig Rückhalt und Unterstützung bei seinen Aufgaben.
Kurz gesagt:
Michael ist Ansprechpartner, Mitdenker und Helfer – direkt aus dem Verein, für den Verein.


Prunus
laurocerasus
Der Vorstand des Stadtverbandes Essen hat unter Einbeziehung von Fachleuten beschlossen, ein Verbot für die Anpflanzungen von Kirschlorbeer-Pflanzen auszusprechen.
Der NABU Bremen warnt vor dieser „hochgiftigen ökologischen Pest“, die dieser Strauch für die Natur darstellt.
„Wer Kirschlorbeerhecken pflanzt, begeht ein Verbrechen an der Natur“, stellt der Geschäftsführer des NABU Bremen, Sönke Hofmann, klar,
„selbst eine Betonmauer ist ökologisch wertvoller, auf ihr wachsen mit der Zeit wenigstens Moose und Flechten.“
So hat auch der Botanische Sondergarten in Hamburg unter Einbeziehung der Umwelt-u. Naturschutzverbände den Kirschlorbeer zur Giftpflanze des Jahres 2013 gewählt.
Auch der Kreisverband Oberhausen hat den Kirschlorbeer bereits für seine Kleingärten verboten.
Aus ökologischen Gesichtspunkten hat der Vorstand des Stadtverbandes Essen deshalb folgende Maßnahmen zum Kirschlorbeer beschlossen:
§ Ab sofort besteht ein generelles Verbot für Neuanpflanzungen von Kirschlorbeer in allen dem Stadtverband Essen zugehörigen Kleingärten und Gartenanlagen.
§ Ab 01.12.2020 müssen bei Gartenaufgabe vorhandene Kirschlorbeer-Pflanzen durch den abgebenden Altpächter auf seine Kosten von der Parzelle entfernt werden.
§ Ab 01.12.2020 wird Kirschlorbeer in den Wertermittlungen nicht mehr berücksichtigt, der scheidende Pächter erhält keine Entschädigung (Gleichstellung mit Thuja).
§ Neuanpflanzungen von Kirschlorbeer im Begleitgrün der Anlagen sind ab sofort untersagt.

2026
Der Frühling kommt
Ab März geht’s los: Beete aufräumen, Unkraut entfernen und Sträucher sowie Rosen schneiden. Erste robuste Gemüse wie Radieschen, Spinat, Erbsen, Möhren, Zwiebeln und Salat können direkt ins Beet. Frühblüher wie Krokusse, Tulpen und Hyazinthen bringen Farbe in den Garten.
Der Boden sollte gelockert und mit Kompost verbessert werden, Mulch jetzt entfernen. Rosen schneidet man, wenn die Forsythien blühen, alte Staudenreste kommen weg. Der Rasen kann vertikutiert und gedüngt werden, sobald er trocken ist.
Wer früher ernten will, nutzt Frühbeet oder Folientunnel. Frostempfindliche Pflanzen erst nach den Eisheiligen Mitte Mai ins Freie setzen.
